Opferanoden richtig nach Gewässer und Bauteil auswählen
Die Anode muss elektrisch leitend mit dem zu schützenden Bauteil verbunden sein und zur Herstellervorgabe passen. Neben der Legierung sind Form, Lochabstand, Kontaktfläche und Einbauort entscheidend; eine nur ähnlich aussehende Anode ist nicht automatisch geeignet.
Für die sichere Auswahl bereithalten
- Einsatz in Süß-, Brack- oder Salzwasser
- Motor-, Antriebs- oder Rumpfmodell und Einbauort
- Abmessungen, Lochabstände, Gewinde und Befestigungsart
- vorhandene OEM-/Referenznummer oder lesbare Kennzeichnung
Zink, Aluminium und Magnesium nicht beliebig austauschen
Die Werkstoffwahl richtet sich nach Gewässer, Herstellervorgabe und den übrigen Metallen im System. Unterschiedliche Anodenmaterialien am selben Schutzsystem können die Schutzwirkung verändern. Kontaktflächen müssen metallisch blank bleiben; Lack, Dichtmasse oder starke Korrosion zwischen Anode und Träger unterbrechen den notwendigen elektrischen Kontakt.
Praxis-Hinweis: Anoden nicht lackieren und spätestens ersetzen, wenn ein deutlicher Materialverlust, Rissbildung oder eine schlechte Kontaktfläche erkennbar ist.
Anoden nach Hersteller und Einbauort
Grenzen Sie die passende Opferanode über Hersteller, Bauteil und Einsatzgewässer ein: